Forschertage an der RUB
Randa und Luna (beide 6a) berichten:
In den Sommerferien hatten mehrere von uns die tolle Gelegenheit, an den Forschertagen der Ruhr-Universität Bochum teilzunehmen. Vier ganze Tage durften wir in den Fächern Biologie, Chemie, Geografie und Mathe ausprobieren und experimentieren. Besonders schön fanden wir unsere letzten Forschertag, weil wir dort so viel entdecken konnten und ganz nah an Pflanzen und Tieren waren. Exemplarisch berichten wir über diesen Tag:
„Der letzte Tag der Forschertage brach an. Ein allerletztes Mal trafen wir uns um 8:45 Uhr vor der Universität. Um 9:00 Uhr ging es los. An diesem Tag stand das Fach Biologie auf dem Programm. Nachdem wir die Anwesenheitsliste durchgegangen waren, brachen wir zu den Gewächshäusern im Botanischen Garten auf. Dort wurden alle mit Namensschildern und Wasser versorgt – und schon konnte es losgehen.
Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt: die Bienen-Gruppe, die Teich-Gruppe und die Baum-Gruppe.
In der Bienen-Gruppe unterhielten wir uns zuerst darüber, was wir ohne die Bestäubung durch Insekten nicht mehr frühstücken könnten. Dabei kam viel mehr heraus als nur Honig oder Früchte! Danach beschäftigten wir uns mit den Bestandteilen der Biene und durften unter dem Mikroskop eine Holzbiene untersuchen. Sie sah ganz anders aus als eine Honigbiene – größer und braun. Ein weiteres Thema war das Bienenhotel, das wir aus nächster Nähe anschauen konnten. Dazu beantworteten wir Fragen in unserem Forscherheft. Besonders spannend war, dass wir sogar in ein echtes Bienennest schauen durften und so einen guten Einblick in das Leben einer Biene bekamen. Auch zum Thema Pflanzen gab es viele Anschauungsmaterialien, und vor allem das Mikroskopieren machte großen Spaß.
Nach einer kleinen Snackpause wurden die Gruppen getauscht. Nun waren wir bei der Teich-Gruppe. Am Teich angekommen lösten wir zuerst ein Kreuzworträtsel. Danach begann der praktische Teil: Mit einer besonderen Art von Sieb „angelten“ wir kleine Teichbewohner. Wichtig war, dass alle Tiere sofort in die mit Wasser gefüllten Boxen gesetzt wurden. Als alle Boxen gut gefüllt waren, erklärten uns die Gruppenleiter, welche Tiere wir gefunden hatten. Einige Kinder hatten sogar besondere Funde, zum Beispiel ein Insekt, das nur auf dem Rücken schwamm. Nachdem wir mit dem Erforschen fertig waren, setzten wir alle Tiere vorsichtig zurück in den Teich. Den Rest der Zeit arbeitete jeder in seinem eigenen Tempo im Forscherheft, allein oder mit einer Freundin oder einem Freund.
Zum Schluss ging es zur letzten Gruppe, der Baum-Gruppe. Dort sprachen wir nicht nur über Bäume, sondern bekamen zuerst eine spannende Führung durch die Gewächshäuser. Dabei entdeckten wir ein Tier, das genau wie ein Stock aussah – allerdings ein „Stock“ mit Fühlern, Armen und Beinen.
Zum Abschluss hatten die Gruppenleiter ein Spiel vorbereitet. Man würfelte, suchte den Zettel mit der entsprechenden Zahl und musste sich das darunterstehende Wort merken. Danach bekam man eine Frage gestellt, die man gemeinsam mit dem Partner lösen musste. Das Gewinnerteam erhielt einen Preis und auch alle anderen bekamen eine kleine Überraschung.
Am Ende des Tages gingen alle fröhlich, aber hungrig zum Mittagessen in die Mensa. Nachdem jeder aufgegessen hatte, erhielten wir unsere Teilnehmerurkunden. Mit der Verabschiedung und der Abholung der Kinder endeten vier wundervolle Tage an der Ruhr-Universität.“
Hintergrund zu den Forschertagen:
Die Forschertage an der Ruhr-Universität fanden in der ersten Woche der Sommerferien vom 8. bis zum 11. Juni 2024 statt. Die Kinder erlebten vier abwechslungsreiche Tage in den Fachbereichen Mathematik, Chemie, Geografie und Biologie.
Vorbereitet wurden die Forschertage von Lehramtsstudierenden verschiedener Fachrichtungen in fachbezogenen Seminaren. Für die Biologie‑Studierenden wurde das Seminar im Sommersemester 2024 von Jutta Kohn, Lehrerin der Goethe‑Schule, geleitet. Im Seminar wurden die Inhalte und der Ablauf geplant. Außerdem entwickelten die Studierenden ein ausführliches Forscherheft, das die Kinder während der Forschertage nutzten und das auch im Biologieunterricht eingesetzt werden kann.
Kategorie
Veröffentlicht
September 8, 2024
Autorinnen
Jähnke, L.; Nadi, R.; Kohn, J.
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