Schach: Erneut Platz 3 bei der Stadtmeisterschaft 

Am Freitag, den 13., trafen in Bochum-Linden vier Schulen in der Wettkampfklasse II (geboren 2008 und jünger), um den Stadtmeister auszuspielen. Passend zum Datum ergaben sich insofern ungewöhnliche Umstände, als zwei Teams nur mit je vier Spielern antraten. Die Goethe-Schule hatte dagegen gleich sieben Strategen am Start und konnte sogar auswechseln.  

In Runde 1 stand mit der Hildegardis-Schule gleich ein “Rumpf-Team” als Gegner fest. Bevor die erste Figur bewegt wurde, konnten Bela Schäfer (EF) und David Senge (Q1) jeweils einen kampflosen Sieg verbuchen. Der Rest der Mannschaft hatte aber Schwierigkeiten. Drei Partien gingen nacheinander verloren, bis Zlatan Music (EF) am Spitzenbrett erst eine Figur und dann seine Partie gewann, so dass am Ende ein 3 zu 3 auf der Anzeigetafel stand. 

Die zweite Runde verlief so, wie sich abergläubische Menschen einen Tag mit diesem speziellen Datum vorstellen: Alles ging schief. Gegen den späteren Stadtmeister Neues Gymnasium Bochum ging es zu wie beim Tennis, denn am Ende hieß es 0 zu 6. Nur Maximilian Hübner (EF) hätte an Brett 6 die Chance gehabt, das Ergebnis zu verschönern. Er gewann zwar einen Springer, achtete aber nicht auf seine Bedenkzeit und überschritt diese zuletzt. 

Doch die Goethe-Schule kann auch selbst einen Kantersieg erreichen. Gegen nur vier Jungen von der Theodor-Körner-Schule erreichte das Team ein Resultat von 5,5 zu 0,5! Nachdem direkt zu Beginn der letzten Runde die kampflosen Punkte von Bela und David notiert wurden, drückte Luka Vukadin aufs Tempo. Nach nur wenigen Zügen zauberte er mit einer Dame-Läufer-Batterie ein Matt aufs Brett. Emil Freyer (8d) als jüngster Teilnehmer, der als Ersatz nachgerückt war, schob das Team dann auf die Siegerstraße. Er spielte in dieser Runde an Brett 6, sammelte dort zuerst das Material seines Gegners ein und setzte dann Matt. Greg Trigub (Q1) steuerte an Brett 3 danach ein sicheres Remis bei, bevor es wieder an Zlatan Music lag, den Schlusspunkt zu setzen. Obwohl der Mannschaftssieg schon feststand, spielte er weiter in seiner Partie auf Sieg und holte diesen mit einer vernichtenden Springergabel. 

Veröffentlicht

März 15, 2026

Autor

Gawlick, M.

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